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Der Schwarzmaler Teil 2 von ?

Ich erwache.
Mir ist kalt und ich zittere am ganzen Körper. Mein Gesicht liegt im Schlamm und meine Füße hängen im Wasser. Ich versuche mich aufzurichten. Meine Knochen schmerzen als wäre ich gerade eben vom Himmel gefallen.
Moment, ich bin vom Himmel gefallen.
Wo ist die Krähe?
Wo befinde ich mich überhaupt?
Ich komme wieder auf die Beine und schaue mich um. Hinter mir erstreckt sich ein See. Der Mond schimmert auf der Wasseroberfläche. Er sieht aus wie eine verzerrte Fratze.
Vor mir begrüßt mich ein recht ungemütlich aussehender Wald. Der Boden glitschig, und von Nebel bedeckt. Es hat aufgehört zu Regnen
Selbstzweifel überkommen mich. Das muss alles ein Traum sein.

Ich gehe ein paar Schritte Richtung Wald. Der Matsch quetscht sich zwischen meine Fußzehen. Als ich an der ersten Baumreihe ankomme bleibe ich stehen.
Irgendetwas raschelt im Unterholz.
„Was kann das bloß sein?“ höre ich mich sagen.
Ein kichern dringt an mein Ohr. Es kommt aus einem kleinen Busch der direkt neben dem Baum steht an dem ich mich abstütze. Ich nutze den Baum als wäre er ein Schutzschild und schaue an ihm vorbei.
Wieder raschelt es in dem Busch.

Etwas schießt aus ihm heraus und wetzt den Baum hinauf. Ich schrecke zurück und presse meinen Rücken an den Stamm. Ich spüre wie mein Herz schneller schlägt.
„Es war sicher nur ein Eichhörnchen.“ Sage ich um mich zu beruhigen.
Mich trifft etwas am Kopf. „Nur ein Eichhörnchen? Hehe… Nein! Er sagt es ist nur ein Eichhörnchen.“

Ich neige meinen Kopf nach oben. Von da scheint die Stimme zu kommen. Plötzlich starren mich zwei riesige, gelbbraune Augen an. Es ist wirklich ein Eichhörnchen.
Irgendwie sieht es aber anders aus als die die ich kenne.
Es ist blau trägt einen Rucksack und sein Blick sieht ziemlich wirr aus.

„Na du! Noch nie ein Eichhörnchen gesehen? Hehe…“
„Ähmm… n…nein. Also doch aber nie eins wie…“
„Wie mich? Hehe… Ja das habe ich schon öfter gehört. Und du bist also der Schwarzmaler von dem man überall hört?“
„Schw… Schwarzmaler? Von was redest du?“
„Hey! Seit wann sind wir per Du. Mein Name ist Mister Mulligan. Charles Mulligan, aber du darfst mich Mister M nennen. Hehe…“
„Okay... Mister M, ich habe keine Ahnung von was sie reden!“ das Eichhörnchen scheint mir wirklich sehr verwirrt zu sein.

„Also haben Sie dir noch nichts erzählt.“ Es streicht sich über den Bart und schaut mich nachdenklich an.
„Nagut. Nagut. Ich zeige dir den Weg.“ Sagte er. „Aber du musst Schritt halten. Komm! Hehe…“
Er knippst eine kleine Lampe, wie man sie von Radfahrern kennt, an seinem Rucksack an und flitzt los.
Ich beschließe kurzerhand zu folgen, auch wenn ich nicht weiß wohin mich dieses verrückte Tier führen wird.

Nach einer Weile kann ich in der Ferne ein paar schimmernde Lichter erkennen. Mister M ist ein ganzes Stück voraus. Ich habe Mühe nicht zu stolpern. Gar nicht so einfach bei den ganzen Wurzeln und Pflanzen. Ich bin so damit beschäftigt alle Hindernisse zu überstehen, dass ich nicht merke wie wir uns einer Lichtung nähern.
In dem Moment als Mister M ruft, ich solle mich doch beeilen, schaue ich nach vorn und übersehe eine Wurzel.
Ich bleibe mit dem Fuß hängen und fange an in Richtung Lichtung zu segeln.
Genau am Waldrand pralle ich auf den Boden und lande mit dem Gesicht im Dreck.

Anscheinend sind wir angekommen. Ich hebe meinen Kopf und erblicke einige Hütten. Ihre Außenwände waren nicht aus Stein oder Holz. Sie waren aus verschiedensten Stoffen zusammen genäht. Wohin hat mich dieses verrückte Eichhörnchen bloß geführt?... to be continued

19.4.11 23:30

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mausi (20.4.11 10:09)
verrückt dieses eichhörnchen...sehr verrückt.
Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.


(22.4.11 05:29)
<3 it

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