herrdean

konfus , verwirrt und alltagstauglich
 

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Ach was solls!

Ja ich weiß... eigentlich sollte ich doch lieber was schreiben. Momentan läuft es aber nicht so. Viele Ideen, aber es fehlt noch an Tiefgang und Umsetzung. Das soll jetzt nicht heißen dass ich nur noch irgendwelche Videos hoch lade, aber heute mach ich es einfach nochmal.

Für den Schnitt sollte auf jeden Fall ein Oscar drin sein. Wer mir einen zukommen lassen will kann gern meine Kontaktadresse erfragen.

Der Song ging mir den ganzen Tag durch den Kopf. Original ist dieser von Amphibic, eine brittische Indierockband.


1 Kommentar 30.4.11 18:09, kommentieren

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Zeit vergeht...

... und ich hab ein paar Tage nichts von mir hören lassen. Das soll natürlich nicht zur Gewohnheit werden.

Der Schwarzmaler muss ja auch weiter gehen, und das wird er diese Woche noch. Ich muss nur noch ein paar weitere Ideen sammeln.

Heute gibts einen Song den ich geschrieben habe um mit einer Situation besser klar zu kommen.
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DreiSechsFuenf



PS:Ich bedanke mich bei allen die Kommentare gepostet haben

4 Kommentare 27.4.11 23:36, kommentieren

Das letzte Grün

Weil heute Ostern ist gibt’s ein kleines Gedicht über die wunderschöne Natur und wie vergänglich sie doch ist.

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Ein leichter hauch. Die ersten strahlen.
Das Morgenrot auf halber Strecke.
Dort wo Stein und stahlbeton
den Geist für neue Schönheit
wecken.

Ein Fleckchen eingekreist
von grauen Riesen.
Das letzte zum entspannend genießen.
Übrig geblieben aus vergangenen Zeiten.
Erstreckte es sich in ferne weiten.

Doch nach und nach durchdringen diese
Grünen Flächen, schwarze Flüsse.
Seitens derer sich am Rande unterschlupf zum leben fande.
Wände wachsen Bäume weichen. Spitze Dächer. Grün verbleichend. Immer größer, immer mehr es muss Platz für leben her.

Könnt man es nicht anders lösen, auch in der Erde wär Platz gewesen.
Das was bleibt aus Überlieferung das letzte Grün der Plattenbausiedlung.

1 Kommentar 23.4.11 10:39, kommentieren

Nachtrag: Das Schneckenhaus

Da ich gerade beim aufräumen noch etwas Zeit in einer alten Hose gefunden habe bekommt ihr noch eine vervideotonte Version meines gestrigen Gedichtes.

2 Kommentare 22.4.11 20:45, kommentieren

Der Schwarzmaler Teil 3 von ?

„Hey Junge. Lieg nicht so faul rum. Wir sind da! Hehe…“
Ich rapple mich auf und versuche, so gut es geht, den Schlamm von meinem Körper zu wischen.
Wenigstens ist mir jetzt nicht mehr kalt.

„Was ist das hier für ein seltsamer Ort?“
Das Eichhörnchen steht ein paar Zentimeter entfernt vor mir und schaut mich an.
„Das? Das ist der Vorhof zur Hölle! Hehe…“
„Der Vorhof zur Hölle? Den habe ich mir aber irgendwie anders vorgestellt.“
Ich schaue mich nochmal um. Nirgends waren gestrandete Seelen zu sehen oder Feuer, was aus kleinen Spalten im Boden züngelt.
Das Eichhörnchen fängt lauthals an zu lachen.
„Du solltest dein Gesicht sehen. So geschockt.“ Es hampelt herum „Oh mein Gott, die ganzen Geschichten über die Hölle müssen neu geschrieben werden. Hehehehehehe…“ Es setzt sich hin und beruhigt sich.
„Ich habe dich nur auf den Arm genommen mein dummer junger Freund.“
Ich schaue es genervt an.

Plötzlich höre ich wie eine Tür etwas unsanft ins Schloss fällt.
Und dann noch eine. Und noch eine.
Überall in den Hütten sind die Lichter an. Es schimmert in unzähligen Farben warm durch die Stoffwände.
Durch das Licht wirken die Wände jetzt als wären sie mit pulsierendem Wasser bespannt.
„Unmöglich!“ sage ich leise.
Vor meinen Füßen sehe ich wie sich kleine Funken bewegen. Grüne, gelbe und Blaue. Es sind Käfer. Unzählige von ihnen. Sie bilden eine Gasse. Es sieht aus als würden sie mir den Weg weisen wollen. Ich mache vorsichtig einen Schritt. Schaue Mister M verwundert an. Er nickt mir zu.
Ich laufe weiter. Ein vertrautes Gefühl steigt in mir auf. Der Weg führt zwischen den Hütten hindurch auf einen kleinen Platz. Ich berühre eine der Hütten mit den Fingerspitzen. Alles wie in Zeitlupe.
Die Außenwand der Hütte ist nass. Als hätte ich in eine Pfütze gegriffen. Ich laufe weiter. Rings um den Platz erstrahlen auf einmal Girlanden und Fackeln.

Ich betrete den Platz. Er scheint das Zentrum zu sein, aber es ist niemand zu sehen. In der Mitte steht ein kleiner Baum.
Ich gehe auf ihn zu. An ihm hängen kleine bunte Kirschen.
Ich muss eine von ihnen essen, sagt mir eine innere Stimme.
Mein Hand streckt sich, wie von allein, nach einer dieser Früchte.
Sie funkelt wie ein Opal. Es ist unendlich still um mich herum.

„Haltet ein!“ ruft eine Stimme.
Wie aus einer Art Trance gerissen ziehe ich ruckartig meine Hand zurück und drehe mich um.
„Noch bist du nicht bereit!“ Ich höre Schritte, aber sehe niemanden.
„Wer ist da?“ rufe ich und schaue mich weiter um.
Die Luft fängt an vor mir zu flackern oder eher zu wehen. Als würde ein durchsichtiges Tuch vor mir schweben.
Jetzt teilt es sich wie ein Vorhang. Licht strömt aus ihm und eine Gestalt tritt daraus hervor.

Langes braunes Haar erstreckt sich bis über ihre Schultern. Sie trägt einen edel aussehenden Hosenanzug, welcher auch aus dem Hüttenstoff hergestellt scheint.
Jetzt steht sie direkt vor mir. Schaut mich an. Ihre Augen kommen mir so vertraut vor. Sie ist wunderschön.
„Ich heiße Elenora. Und du kannst deinen Mund jetzt gern wieder schließen!“ sie reicht mir ihre Hand. Immer noch ein bisschen benommen reich ich ihr meine.
Sie dreht mir brutal meinen Arm um so dass mir nichts anderes übrig bleibt als mich umzudrehen. Ein gezielter tritt schickt mich auf die Knie. Dann packt sie mein Genickt und drückt mich in den Schlamm.
„Na toll! Als hätte ich heute noch nicht genug Dreck gefressen!“ sage ich mit Galgenhumor

Sie lässt ab und hilft mir auf. „Diesmal ist er es wirklich.“ Flüstert sie leise.
„Diesmal ist er es wirklich!!“ ruft sie.
„Kommt alle raus! Er hat das Mal!“
„Welches Mal?“
„Das Mondsichelmal.“ Flüstert sie mir ins Ohr

Überall fangen an durchsichtige Vorhänge zu wehen. Eine Gestalt nach der anderen erscheint auf dem Platz. Es sind sicher dreißig oder vierzig Leute. Alle begrüßen mich. Hinter mir auf dem Baum höre ich ein Krächzen und das kichern von Mister M.

Ich schaue Elenora verwirrt an.
„Willkommen in Halio Schwarzmaler!!“ ruft sie mit freudiger Stimme
Alle jubeln und klatschen. Musik dringt an mein Ohr und die Leute beginnen zu tanzen.
„Das ist also Halio.“… to be continued

2 Kommentare 22.4.11 19:17, kommentieren

Das Scheckenhaus...

Da ich heute nicht so viel Zeit habe, bekommt ihr leider nur ein kurzes Gedicht zu lesen. Die Leute unter euch, welche auf die Fortsetzung vom Schwarzmaler warten, müssen sich noch etwas gedulden. Viel Spaß erst mal damit und frohe Ostern!!

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Das Schneckenhaus


Ein Schneckenhaus am Straßenrand.
Wie lang es wohl alleine Stand?
So angestaubt und ausgeblichen.
Die Farben scheinen zu verwischen.

Warum dies Ding denn niemand pflegt.
Losgelassen. Abgelegt.
Wider seiner Frohnatur.
Die Wanderlust Historie pur.

Findet sich kein neuer Halter?
Ganz egal ist Stamm und Alter.
Einkunft. Herkunft. Strafregister.
Ob mit Anzug oder Tornister.
Jacke, Hose sind zerschlissen.
Nie wieder soll es weggeschmissen

Nur wieder soll´s auf Reisen gehen.
Dann nehme ich´s mit. Auf Wiedersehen.

1 Kommentar 21.4.11 17:44, kommentieren

Der Schwarzmaler Teil 2 von ?

Ich erwache.
Mir ist kalt und ich zittere am ganzen Körper. Mein Gesicht liegt im Schlamm und meine Füße hängen im Wasser. Ich versuche mich aufzurichten. Meine Knochen schmerzen als wäre ich gerade eben vom Himmel gefallen.
Moment, ich bin vom Himmel gefallen.
Wo ist die Krähe?
Wo befinde ich mich überhaupt?
Ich komme wieder auf die Beine und schaue mich um. Hinter mir erstreckt sich ein See. Der Mond schimmert auf der Wasseroberfläche. Er sieht aus wie eine verzerrte Fratze.
Vor mir begrüßt mich ein recht ungemütlich aussehender Wald. Der Boden glitschig, und von Nebel bedeckt. Es hat aufgehört zu Regnen
Selbstzweifel überkommen mich. Das muss alles ein Traum sein.

Ich gehe ein paar Schritte Richtung Wald. Der Matsch quetscht sich zwischen meine Fußzehen. Als ich an der ersten Baumreihe ankomme bleibe ich stehen.
Irgendetwas raschelt im Unterholz.
„Was kann das bloß sein?“ höre ich mich sagen.
Ein kichern dringt an mein Ohr. Es kommt aus einem kleinen Busch der direkt neben dem Baum steht an dem ich mich abstütze. Ich nutze den Baum als wäre er ein Schutzschild und schaue an ihm vorbei.
Wieder raschelt es in dem Busch.

Etwas schießt aus ihm heraus und wetzt den Baum hinauf. Ich schrecke zurück und presse meinen Rücken an den Stamm. Ich spüre wie mein Herz schneller schlägt.
„Es war sicher nur ein Eichhörnchen.“ Sage ich um mich zu beruhigen.
Mich trifft etwas am Kopf. „Nur ein Eichhörnchen? Hehe… Nein! Er sagt es ist nur ein Eichhörnchen.“

Ich neige meinen Kopf nach oben. Von da scheint die Stimme zu kommen. Plötzlich starren mich zwei riesige, gelbbraune Augen an. Es ist wirklich ein Eichhörnchen.
Irgendwie sieht es aber anders aus als die die ich kenne.
Es ist blau trägt einen Rucksack und sein Blick sieht ziemlich wirr aus.

„Na du! Noch nie ein Eichhörnchen gesehen? Hehe…“
„Ähmm… n…nein. Also doch aber nie eins wie…“
„Wie mich? Hehe… Ja das habe ich schon öfter gehört. Und du bist also der Schwarzmaler von dem man überall hört?“
„Schw… Schwarzmaler? Von was redest du?“
„Hey! Seit wann sind wir per Du. Mein Name ist Mister Mulligan. Charles Mulligan, aber du darfst mich Mister M nennen. Hehe…“
„Okay... Mister M, ich habe keine Ahnung von was sie reden!“ das Eichhörnchen scheint mir wirklich sehr verwirrt zu sein.

„Also haben Sie dir noch nichts erzählt.“ Es streicht sich über den Bart und schaut mich nachdenklich an.
„Nagut. Nagut. Ich zeige dir den Weg.“ Sagte er. „Aber du musst Schritt halten. Komm! Hehe…“
Er knippst eine kleine Lampe, wie man sie von Radfahrern kennt, an seinem Rucksack an und flitzt los.
Ich beschließe kurzerhand zu folgen, auch wenn ich nicht weiß wohin mich dieses verrückte Tier führen wird.

Nach einer Weile kann ich in der Ferne ein paar schimmernde Lichter erkennen. Mister M ist ein ganzes Stück voraus. Ich habe Mühe nicht zu stolpern. Gar nicht so einfach bei den ganzen Wurzeln und Pflanzen. Ich bin so damit beschäftigt alle Hindernisse zu überstehen, dass ich nicht merke wie wir uns einer Lichtung nähern.
In dem Moment als Mister M ruft, ich solle mich doch beeilen, schaue ich nach vorn und übersehe eine Wurzel.
Ich bleibe mit dem Fuß hängen und fange an in Richtung Lichtung zu segeln.
Genau am Waldrand pralle ich auf den Boden und lande mit dem Gesicht im Dreck.

Anscheinend sind wir angekommen. Ich hebe meinen Kopf und erblicke einige Hütten. Ihre Außenwände waren nicht aus Stein oder Holz. Sie waren aus verschiedensten Stoffen zusammen genäht. Wohin hat mich dieses verrückte Eichhörnchen bloß geführt?... to be continued

2 Kommentare 19.4.11 23:30, kommentieren